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Mit Stulle und Herz einfach da – Diözesanrat übergab 500 Euro an die Bahnhofsmission

Am 21. Oktober 2020 hat die Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin, Dr. Karlies Abmeier, der Bahnhofsmission am Ostbahnhof einen Scheck über 500 Euro für neu aufgetretene, von der Coronapandemie verursachte Engpässe übergeben: „Es ist gut, dass die Helferinnen und Helfer der Bahnhofsmission ‚einfach da‘ sind. Und das schon seit fast 130 Jahren.“
Damals kamen am Ostbahnhof, dem ehemaligen Schlesischen Bahnhof, viele (katholische) Mädchen und Frauen auf der Suche nach Arbeit an. Auch wenn die konkreten Notlagen sich etwas verschoben haben, bieten auch heute Helferinnen und Helfer vielfältige Unterstützung für Gestrandete an: sei es auf Reisen bei der Orientierung, bei Mobilitätseinschränkungen oder Begleitung von Kindern, sei es bei Wohnungslosigkeit, sei es bei Übergriffen und Gewalt, sei es bei Einsamkeit, Alter und Angst.
„Mit ihren niedrigschwelligen Angeboten zeigt die Bahnhofsmission ein freundliches Gesicht der Mitmenschlichkeit in unserer Gesellschaft“, dankt Abmeier den Engagierten.
Die Leiterin der Bahnhofsmission am Ostbahnhof, Ulrike Reiher, freut sich über die Unterstützung: „Besonders wenn es jetzt wieder kälter wird, benötigen wir Hilfe. Die Spende kommt genau zur richtigen Zeit.“ Wegen der Einschränkungen durch die Coronapandemie kann die  Bahnhofsmission in den ohnehin engen Räumlichkeiten ihren Gästen nicht die gewohnte Hilfe anbieten. Sie können den Gästeraum nicht mehr nutzen, Essensausgabe ist nur an der Tür erlaubt. Ein Glas Tee, Butterbrot und ein Gespräch werden als äußerst wohltuend angenommen. „Stulle und Herz“ fasst die Botschaft der Bahnhofsmission zusammen.
Das Geld hatte die Vollversammlung des Diözesanrats Anfang März 2020 in einer der letzten Präsenzveranstaltungen gesammelt, kurz bevor die Pandemie Zusammenkünfte von vielen Menschen unmöglich machte. „Den Mitgliedern des Diözesanrats ist es wichtig, Menschen konkret in ihren Notlagen zu helfen und eine Perspektive zu zeigen. Deswegen unterstützen wir gern den Träger der Bahnhofsmission, den katholischen Fachverband IN VIA. Er ist im Diözesanrat vertreten und gibt mit seiner christlich motivierten Sozialarbeit eine Antwort auf Jesu Wort: ‚Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.‘ (Mt 25,40)“, erklärte Karlies Abmeier. „Auch durch das Engagement der vielen Ehrenamtlichen ist die Bahnhofsmission eine wichtige Anlaufstelle für gelebte Solidarität.“

Frauenbund spendet für IN VIA Beratungsstellen – Bahhofmission am Ostbahnhof unter den Begünstigten

Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) unterstützt Frauenprojekte der Katholischen Bahnhofsmissionen in Trägerschaft des Frauenverbandes IN VIA mit einer Geldspende. Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) will damit konkrete Hilfen für hilfebedürftige und verzweifelte Frauen fördern, die in der Bahnhofsmission eine niedrigschwellige Anlaufstelle finden.

Zahlreiche Frauenbundfrauen beteiligten sich an der Spendenaktion der KDFB-Mitgliederzeitschrift „engagiert – Die christliche Frau“ zugunsten betroffener Frauen in Not. „Als katholischer Frauenverband engagieren wir uns seit über 100 Jahren für Rechte und Interessen von Frauen. Besonders setzen wir uns für jene ein, die keine Lobby haben und bei denen kein Hilfesystem greift, weil sie durch die Lücken des Sozialsystems rutschen. Wenn es um das Überleben und um Schutz vor Gewalt und Übergriffen geht, wenn neue Lebensperspektiven ermöglicht werden sollen, dann ist Frauensolidarität gefragt“, erklärt KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth. Sie überreichte heute in der Bahnhofsmission am Berliner Hauptbahnhof einen Spendenscheck in Höhe von 29.000 Euro an Gisela Sauter-Ackermann, Geschäftsführerin der Katholischen Bahnhofsmissionen in Deutschland.

Bahnhofsmissionen sind wichtige Anlaufstellen, unter anderem für traumatisierte Frauen, die Opfer von Gewalt oder Menschenhandel wurden. Hier sind sie sicher, erhalten Zuwendung und Beratung zu Hilfsangeboten. Oft brauchen sie eine Notunterkunft und Hilfestellung bei einer polizeilichen Anzeige.
„Einfach da“ – ist ein Motto, das die Mitarbeitenden der Bahnhofsmissionen in ihrer Arbeit leben. „Die Bahnhofsmissionen sind da für psychisch beeinträchtigte, süchtige oder wohnungslose Frauen, genauso wie für die vielen älteren Frauen, die einsam sind und von ihrer minimalen Rente nicht leben können. Die Spende des Frauenbundes bedeutet eine enorme Unterstützung und Wertschätzung der ehrenamtlich geprägten Arbeit. Ich freue mich über diese gelebte Solidarität“, so Beate Gilles, Vorsitzende von IN VIA Deutschland.

Bahnhofsmission am Ostbahnhof von Auswirkungen der Coronakrise betroffen

 „Jeder braucht manchmal Hilfe. Wir auch.“, erklärt Ulrike Reiher, Leiterin der Bahnhofsmission am Ostbahnhof. Durch die Coronakrise sind die gewohnten Sachspenden von Lebensmittelläden, der Berliner Tafel und Privatpersonen stark zurückgegangen. Die Bahnhofsmission am Ostbahnhof ist wichtig für Menschen in Not. 
 
 „Seit Beginn der Pandemie ist unser Gastraum geschlossen. Derzeit ist lediglich eine Türausgabe von Nahrungsmitteln möglich. Außerdem werden wir von Foodtrucks unterstützt. Aber unser Teekocher läuft neun Stunden am Tag und die Helfer bereiten unablässig Brote vor“, fasst Ulrike Reiher die Lage zusammen. „Gerade jetzt brauchen Menschen mit eingeschränktem Zugang zu Nachrichten und Informationen einen verlässlichen Ansprechpartner. Und ein warmes Getränk und ein Butterbrot. Dies dient als Gesprächseinstieg bei den neuen Gästen. Denn durch die Kontaktbeschränkungen wird verdeckte Obdachlosigkeit sichtbar. Bei Freunden auf der Couch übernachten, den Tag in der Bibliothek verbringen – das ist nun nicht mehr möglich.“ 
 
Jede Spende hilft. Dringend benötigt werden Margarine, Brotbelag, Zucker, Einwegbecher und Butterbrottüten. Nach einer kontaktlosen Überweisung übernehmen wir gerne den Einkauf! www.bahnhofsmission-berlin-ostbahnhof.de/spenden-und-helfen 
 

Jeder braucht manchmal Hilfe. Wir auch.

In der Bahnhofsmission gibt es einen Kaffee und Rat für Menschen in Not

Durch die Coronakrise sind unsere Sachspenden von Lebensmittelläden, der Berliner Tafel und Privatpersonen stark zurückgegangen. Die Bahnhofsmission am Ostbahnhof ist wichtig für Menschen in Not. Gerade jetzt brauchen Menschen mit eingeschränktem Zugang zu Nachrichten und Informationen einen verlässlichen Ansprechpartner. Und ein warmes Getränk und ein Butterbrot.

Hier können Sie helfen:
https://bahnhofsmission-berlin-ostbahnhof.de/spenden-und-h…/

 

Einladung zur Finissage

Die Caritas-Galerie Berlin zeigt Portraits von Besuchern der Bahnhofsmission am Ostbahnhof. Seit 2017 fotografiert Angela Kröll Menschen, die dort Zwischenstation machen. Eindrücke, die berühren und einen Blick hinter die Fassade erlauben.

Finissage: 28. Januar 2020, 17 – 19 Uhr

Ort: Caritas-Galerie Berlin, Residenzstraße 90 (Eingang Reginhardstraße), 13409 Berlin

125 Jahre Bahnhofsmission

Bahnhofsmission. Einfach da. Seit 125 Jahren.

Im Herbst 1894 wird die erste Bahnhofsmission am Berliner Schlesischen Bahnhof (heute Ostbahnhof) gegründet.

125 Jahre später hat das Team der Bahnhofsmsission am Berliner Ostbahnhof immer noch bestand.
Anfang der 30er Jahre sind es hauptsächlich allein reisende Kinder, Landhelfer und arbeitslose Jugendliche, zu deren Schutz die Bahnhofsmission tätig ist. Mit der „Machtergreifung“ durch den Nationalsozialismus beginnt der systematische Prozess der Gleichschaltung privater und öffentlicher Wohlfahrtspflege in die „Nationalsozialistische Volkswohlfahrt“ und der sukzessiven Verdrängung der diakonischen Arbeit. Im Jahr 1939 wird die Bahnhofsmission vom NS-Staat verboten.

Spenden Sie Ihren Schlafsack

Die Berliner Kältehilfesaison 2019/2020 hat begonnen und die ersten Notunterkünfte haben ihre Türen bereits geöffnet. Allerdings finden dort nicht alle unsere Gäste einen sicheren und warmen Schlafplatz und müssen bei inzwischen schon stark  gefallenen Temperaturen auf den Beton oder die Parkbank ausweichen. Wir möchten sie in dieser Situation bestmöglich unterstützen und sind daher dringend auf ihre Hilfe angewiesen.

Spenden in Form von Schlafsäcken und Isomatten können gerne Montags- Sonntags in der Zeit zwischen 08:00- 16:45 Uhr bei uns abgegeben werden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Soweit die Füße tragen

Unsere Gäste sind Tag für Tag von morgens bis abends auf den Beinen. Und dadurch werden diese auch ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Seit Anfang Juli 2018 kümmern sich zwei Damen ehrenamtlich um die Fußpflege. Einmal im Monat verhelfen sie den Gästen der Bahnhofsmission wieder zu glücklichen Füßen.

Termine 2019:

  • 04. November 2019
  • 02. Dezember 2019